Montag, 19. August 2013

Unser Deutschlandtrip

Tag 1:
Die Sachen sind gepackt, es geht endlich los. Das Auto ist so vollgestopft das irgendetwas rausfällt wenn man eine Tür öffnet.
Die Kids sind aufgeregt und fragen jede Minute wann es endlich losgeht. Endlich sitzen alle im Auto.
Die Wunderkinder malen und wir hören die ganze Zeit die neuen Maike Cds.
Das Wetter kann unsere Stimmung nicht trüben. Wir freuen uns auf Freunde die wir Jahre nicht mehr gesehen haben.
Endlich sind wir da. Ich sehe zum erstenmal die 9 Monate junge Tochter meiner Freundin.
Wir haben uns einiges zu erzählen, sitzen im Garten, essen lecker Lasagne, die Kinder spielen bis es draußen dunkel ist.
 Dann beziehen wir unser Zimmer, die Kids schlafen ein und wir sitzen in der Grillhütte.
Das Feuer knistert und wir spielen Dominian, bis ich fast am Tisch einschlafe und wir Frauen uns in Bett verziehen.
Die Männer spielen noch weiter und lassen den Abend bei nem gutem Bananenweizen ausklingen.

Tag 2:
Auf uns wartet leckeres Frühstück am Frühstückstisch planen wir den Tag. Es geht in Vivarium in Darmstadt.
Das Vivarium ist toll. Es gibt Wunderschöne Schmetterlinge, süße Tiere, hübsche Tiere, hässliche Tiere, große, kleine...
Mittags geht es weiter. Wir verabschieden uns von Freundin und Tochter und steigen wieder in unser bepacktes Auto.
In ein paar Stunden sind wir in Pforzheim. Wieder fallen wir Freunden in die Arme. Pippilotta hat sich schon so auf die Jungs gefreut die seit einem Jahr nicht mehr in der Nähe wohnen. Wir machen einen langen Spaziergang durch die Wunderschöne Landschaft. Später grillen wir.
Als die Kinder im Bett sind setzen wir uns noch gemütlich zusammen. Mir fällt es zunehmend schwerer die Augen aufzuhalten. Krampfhaft versuche ich mir nichts anmerken zu lassen.
Irgendwann gehts endlich ins Bett.

Tag 3:
Die Kinder springen schon Munter durch die Wohnung, heute muss alles etwas zügiger gehen. Wir Frühstücken, packen unsere Sachen weil unsere Freunde auch in den Urlaub wollen.
Wir reisen zusammen ab. Eine letzte Umarmung, winken und schon sind wir wieder weg.
Wir halten bei Mc Donalds und suchen im Internet nach einer Unterkunft für die nächste Nacht.
Nach ca. 10 Anrufen ist etwas bezahlbares gefunden.
Dann gehts zu Ikea, Mittag essen.
Wir fahren nach Ludwigsburg, ein Atemberaubendes Schloss erwartet uns. Ein toller Märchengarten, super Wetter, schöne Blumen.
Wir kosten den Tag voll aus. Alle sind glücklich und Todmüde als wir endlich in dem Gästehaus ankommen. Trotzdem machen wir noch einen Spaziergang durch den Ort.
Dann schlafen wir wie Murmeltiere.

Tag 4:
Wieder brechen wir auf - zu Mc Donalds um unseren Tag zu planen. Irgendwie fällt uns heute nichts richtiges ein. Im Internet finden wir zwar ne Menge Sehnenswürdigkeiten können sie aber irgendwie schlecht einschätzen. Schließlich habe ich kein Bock mehr und gehe in ein Schuhladen und Überlasse dem Wunderkinderpapa die Planung.
Wir steigen wieder ins Auto und fahren zum Ebnisee. Dort gibt es tolle Tretboote, die Kids sind ganz begeistert und bekommen nach der Bootsfahrt noch ein Eis geschenkt.
Danach essen wir Mittag und Bummeln in einem Städtchen bis wir irgendwann aufbrechen und zu unserer letzten geplanten Adresse zu fahren.
Ich bin gespannt und habe gemischte Gefühle meine Freundin, die ich vor 10 Jahren kennengelernt habe, wieder zu sehen. Wir haben uns in den 10 Jahren nur ca. 4 mal gesehen.
Wird es so sein wie das letzte mal vor 3 Jahren? Werden unsere Männer sich verstehen? Haben wir uns vielleicht auseinander gelebt?
Nach nur 5 Minuten bei ihr fühle ich mich wie zuhause. Als dann ihr Mann nachhause kommt ist das Eis komplett gebrochen. Wir sind beide super glücklich, denn unsere Männer verstehen sich blendent.
Wir beide Unterhalten uns als hätten wir uns gestern zum letzten mal gesehen.
Auch an diesem Abend wird es sehr sehr spät :-)

Tag 5:
Wir fahren zusammen in die Wilhelma nach Stuttgart. Es ist sehr warm, die Kinder haben nach kurzer Zeit keine Lust mehr. Nach einem kurzem Regen geht es allem besser und wir können die Tiere "geniessen"
Dann gehts zurück. Wir essen in einem schönen Restaurant und gehen an diesem Abend früher ins Bett.
Wir beschließen am nächsten Tag nach hause zu fahren.Obwohl unsere Freunde uns noch gerne länger da gehabt hätten, glauben wir, dass es jetzt genug für die Kinder und für uns ist.

Tag 6:
Nach einem letztem Frühstück zusammen packen wir unsere Sachen und fahren zusammen zum Schießstand. Während die Männer sich austoben sitzen wir auf dem Spielplatz während die Kinder vor sich hin spielen. Irgendwie sind wir wirklich traurig gehen zu müssen.
Wer weiß wann wir uns wiedersehen?
Es war so schön. Wieder Umarmungen, Winken und weg sind wir.
Am Abend sind wir wieder zuhause. Es ist schön wieder im eigenem Bett zu schlafen.

Wir haben wieder jede Menge Wunder für unseren Alltag gesammelt und werden sicher noch lange daran zurück denken.

Mittwoch, 7. August 2013

Wir packen unsere Koffer...

...oder besser gesagt unser Auto und nehmen mit:

-eine Luftmatratze
-ein Zelt
-Klamotten

Wir wollen ein bisschen Backpacker Luft schnappen und fahren einfach mal drauf los. Die ersten zwei Stationen sind geplant, danach nicht mehr. Wir bleiben so lange wir Lust haben und das Geld reicht.

Wir freuen uns darauf liebe Freunde zu besuchen, die wir schon Jahre nicht mehr gesehen haben, Städte zu besuchen die wir noch nie besucht haben und einfach mal wieder Abstand zum Alltag zu haben.


Montag, 5. August 2013

Zufriedenheit

Am Sonntag sprach ich mit einer alten Dame, ich fragte sie wie es ihr geht.
Da erzählte sie mir:
In den guten Minuten bin ich froh und bin Gott dankbar das es mir so gut geht. In schweren Stunden klammere ich mich an Gott fest. Ich weiß das ich dem Ende jeden Tag näher komme.

Irgendwie beschäftigt mich das ganz schön. Die Frau sah nicht verbittert aus, nein sie sah Glücklich und zufrieden aus. Sie weiß das sie nicht mehr lange zu leben hat, aber macht das beste daraus.

Wir blenden oft aus das wir älter werden, wollen oft nicht ans "Ende" denken. Mir wurde da einfach wieder bewusst wie kurz das Leben ist und das wir das "jetzt" und "hier" genießen müssen. Viel zu oft denke ich über die Zukunft nach, wie schön es wäre wenn wir ein eigenes Haus hätten oder wenn die Kinder etwas größer sind...

Heute möchte ich aber bewusst das JETZT und HEUTE genießen. Die Kinder werden nie wieder in diesem alter sein, vielleicht nie wieder soviel kuscheln wollen, sie werden nie wieder so abhängig von uns sein.


Ganz besonders gefreut habe ich mich über das Bild das Pippilotta mir aus dem KiGa mit nach hause brachte. Sie sollte eigentlich nur sich malen, malte aber noch mich daneben <3