Mittwoch, 24. Juli 2013

Ferienzeit


Im Moment genießen wir die Ferien in vollen Zügen, schon sehr lange hatten wir nicht mehr so viel Zeit zusammen, als ganze Familie und das Wetter könnte nicht besser sein.

Wir waren im Vogelpark, im Freibad (jeden Tag ein anderes) auf Spielplätzen, im Park picknicken. Und wir haben noch ganz viel vor.

Auch habe ich mal wieder geschafft etwas zu nähen.
Ohrenbär hat sein "Feuerher" T-shirt bekommen (leider ist es ganz schön knapp geworden)

Pippilotta und er bekamen neue Kuschelhosen


Und die Freunde Babys, die bald geboren werden wurden ebenfalls benäht.

Immer wieder ein Highlight ist das snoozelen. Der Ohrenbär ist jedesmal aufs neue schwer begeistert von den bunten Lichtern, Bällen, Wasserbetten, Spiegeln usw.



Ich wünsche euch allen eine tolle Urlaubs und Ferienzeit mit euren Liebsten :-)
Wir planen noch einen Trip, nur das Auto, eine Luftmatratze, die Kids und wir, mal schauen ob es Wirklichkeit wird. Wenn dann halte ich euch hier auf dem Laufenden. 


Donnerstag, 18. Juli 2013

Namen...


Heute auf dem Spielplatz kam mir wieder eine Erleuchtung. Mein Namensgeschmack hat sich im laufe der Jahre schon sehr verändert. Und das ist sehr gut so.

Ich war ca. 1 Stunde auf dem Spielplatz, hier der durchlauf:

3 x Justin
1 x Fabrice
1 x Elio
1 x Annabell
1 x Konrad 
1 x Sophie
1 x Lennart
1 x Zoe
1 x Ben

Nein, ich habe keine Strichliste gemacht, es sind einfach die Namen die hängen geblieben sind. Im Moment weiß ich nicht was ich schlimmer finde Justin, Fabrice oder Konrad ?!

Früher habe ich gedacht Kinder brauchen besondere Namen, damit sie nicht wie "jeder" heissen. Heute bin ich froh das ich meine Kinder (Hoffentlich) vor den schlimmsten Namenssünden verschont habe ;-) Sie haben zwar seltene, aber Bodenständige Namen. Und heute finde ich sogar die "normalen" Namen besser als Exoten  oder Oldies.

Donnerstag, 11. Juli 2013

In Watte gepackt


Vor ein paar Tagen waren der Ohrenbär und ich auf einem Kindergeburtstag. Die Familie hatte einen schönen Garten und ein tollen "Baumhaus" (Haus auf Stelzen, ungefähr so hoch wie ein niedriges Hochbett).
Es waren einige aus unserer Spielgruppe da. Der Ohrenbär war begeistert und tobte herum, sprang Trampolin und kletterte die Leiter zum Baumhaus hoch. Ich stand mit etwas Abstand in der Nähe und sah  dem treiben zu. Neben mir stand die Mutter vom Wattekind (3 Jahre). Sie sah den Ohrebär hochklettern, schaute zu mir, zu ihm, hin und her, wurde immer Nervöser und fragte mich dann:
"Hast du keine Angst das er da runter fällt? 
"Nein! Er kann das!"
"Ja, früher mit Mitte 20 war ich auch noch nicht so Ängstlich"
Und schon war sie erstmal weg um ihrem Sohn die Leiter hinauf zu helfen.

Ich beobachtete sie weiter. Völlige Unsicherheit, Angst, ihr Sohn könnte eine falsche Bewegung machen.
Der Höhepunkt war, als einer der beiden ein kleines Messer im Baumhaus fand. Ich dachte wirklich sie kippt mir gleich um.  Zugegeben, ein Messer hat im Baumhaus nichts zu suchen, kann aber mal vorkommen wenn ein Älteres Geschwisterkind (in dem Fall 11 Jahre alt) ein Apfel schneidet und es darin liegen lässt.
Sie war völlig Aufgelöst und schnappt nach Luft während sie mir das Messer gab.

Ich versuchte sie zu beruhigen. Ich überlegte die ganze Zeit warum sie so furchtbar Aufgelöst war. Das schlimmste was hätte passieren können war,  dass sich eines der beiden Kinder ein wenig in den Finger geschnitten hätte (Wenn das stumpfe Messer dazu überhaupt in der Lage war). Beim Ohrebär jedenfalls hatte ich wenig bedenken das er etwas anderes damit anstellt als Gurken oder Tomaten zu schneiden und das Wattekind war ja noch um einiges Älter als mein Ohrenbär.

Man muss nicht alles verstehen. Und sie verstand mich warscheinlich genauso wenig wie ich sie.

Nur mir wollte die Situation einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen. Hinzu kamen noch andere Dinge womit das Wattekind enorme Probleme hat. Kurze Zeit später jedenfalls wurde es nach hause getragen (weil er ohne Socken nicht in die Sandalen wollte).

Mir wurde aber bewusst warum man uns ständig bewundernd fragt warum unsere Kinder so toll Klettern können, warum Pippitotta so toll hangeln kann, warum der Ohrenbär schon so gut Trampolin springen kann?! Endlich habe ich die Antwort. Nicht weil wir so Wahnsinns tolle Eltern sind, die immer genau wissen was für ihr Kind gut ist, auch nicht weil wir so viele Elternratgeber lesen.
NEIN!
Wir lassen unsere Kinder Kinder sein, wir endscheiden nach Bauchgefühl, wir toben mit ihnen. Vielleicht denkt mancher (So wie die Mutter vom Wattekind) das wir einfach noch "zu Jung" sind und "zu leichtsinnig" sind, mag sein. Ich bin sicher unsere Kinder werden mir dafür eines Tages Dankbar sein.