Freitag, 19. September 2014

Ja, ich bin Model und Mama - und das ist auch gut so!

Im letzten Monat, vor einem Jahr, hatte ich mein allererstes Shooting. Damals habe ich nicht damit gerechnet welche Kreise das mit sich ziehen würde. Heute habe ich den tollsten Nebenjob der Welt. Auch habe ich einige liebe Leute kennengelernt, die mir immer wieder Mut gemacht und mich Unterstützt haben. Ich glaube da ist es an der Zeit mal allen Danke zu sagen, mit denen ich im letzten Jahr zusammen arbeiten durfte. Ich habe viel gelernt, bin über mich selbst hinaus gewachsen, habe mich und meine Umwelt mit neuen Augen gesehen. DANKE für viele Nützliche Tipps, Empfehlungen; Kritiken und Ermutigungen.

Und an alle die nicht an mich geglaubt haben und es mir ausreden wollten:
Ich habs trotzdem geschafft! Und ja, ich darf ein bisschen stolz darauf sein!  Und alle mal schön winken wenn ihr mich auf nem LKW, oder im Prospekt oder in nem Bekanntem Schuhaus entdeckt,



News

Es ist ruhig geworden um mich. Der Alltag hat mich wieder, die Kinder werden größer und man lebt so dahin.  In der Zwischenzeit ist einiges passiert.

-Pippilotta ist 6 Jahre alt geworden:
und hatte eine rosa- Ballerina Party


-Wir sind umgezogen:
In eine nette 4 Zimmer, Erdgeschosswohung mit Terasse, die zwar wieder nur eine Übergangslösung ist, aber besser als die alte.

- Pippilotta ist ein Schulkind:
Darüber werde ich noch genauer berichten.


- Ich habe mich selbstständig gemacht:
Ja, ein Traum ist wahr geworden. Ich verdiene Geld mit meinem Hobby und hätte nie gedacht es soweit zu bringen.


-Die Babyzeit ist nun endgültig vorbei:
mit dem Umzug sind nun auch die letzten Babysachen weg gewandert... ich bin selbst erstaunt wie groß meine beiden schon sind.

Donnerstag, 20. Februar 2014

Die Feuerwehrparty

Früh am morgen war er wach und schlich gleich ins Wohnzimmer. Da wartete schon die erste Überraschung auf ihn. Ein Papp-Feuerwehrauto und sein Geburtstagsshirt.

Sobald Sohnemann inklusiv Cake Pops im Kindergarten war, machte ich mich an die arbeit. Der Ohrenbär wollte uuuuuunbedingt eine Feuerwehrtorte und als gute Mutter gibt man sich ja alle Mühe die Geburtstagstortenwünsche zu erfüllen :-)

Als er aus dem Kindergarten nach hause kam war alles fertig:





Kur vorher bekam ich die Nachricht das der eine kleine Gast, der kommen sollte Fieber bekommen hatte. Tja, da war es nur noch ein kleiner Gast + Mama und Schwester und die Pippilotta.


Aber der Ohrenbär war Glücklich - ganz ohne Geschenke, denn das Geschenk das der eine kleine Freund mitbrachte hatte er schon.  Manchmal kann man sich eine Scheibe von den Zwergen abschneiden. Nichts erwarten, einfach nur genießen.

Zum Schluss gabs dann für alle noch eine Überraschungstüte:
Die große Feier mit Omas, Opas, Tanten und Onkeln kommt am Samstag noch. :-)


Sonntag, 16. Februar 2014

Es ist wieder an der Zeit....

...für ein Resümee 

"Der Abend davor" ist bei mir immer ein besonderer Abend. Da habe ich noch Zeit um mal in mich zu kehren und die letzten drei Jahre zu Reflektieren. Morgen wird unser Sonnenschein 3 Jahre alt! Die Zeit ist geflogen.

"Am Tag vorher" vor drei Jahren saß ich noch fleißig in der Schule, die wehen "wehten" leise vor sich hin und ich hatte Mühe ruhig auf dem Stuhl sitzen zu bleiben, aber das war Dauerzustand in den letzten Tagen geworden. Nach der Schule kam meine Schwägerin vorbei um mich noch einmal Schwanger zu sehen :-) 
Ich riss mich an diesem Abend ziemlich zusammen und ließ mir nichts anmerken. Am Abend wurde es dann weniger, so dass ich noch ein paar Stunden schlafen konnte. Die letzten schlaflosen Nächte mit wehen (die dann morgens immer aufhörten) hatten mich ziemlich geschlaucht. So gegen vier war es dann vorbei und ich wälzte mich hin und her im Bett. Morgens hatten die wehen nicht aufgehört. Ich schickte meinen Schatz in die Schule, immer noch in der Erwartung das die wehen wieder aufhörten.
Aber Pustekuchen, der Ohrenbär machte sich auf dem Weg, an einem Donnerstag um 18.00 Uhr, nach nur einer Stunde im Kreissaal hielten wir ihn nach einer Bilderbuch Geburt unendlich Dankbar in den Armen.

3600 g leicht
50 cm kurz 
und unendlich geliebt und erwartet.

Pippilotta macht uns das einleben sehr leicht. Sie war so stolz auf ihren kleinen Bruder und zeigte keinerlei Eifersucht.

Der Ohrenbär ist vom Typ her ganz anders als seine große Schwester. Er ist sehr Temperamentvoll, zeigt deutlich wenn ihm etwas nicht passt. Aber auch wenn ihm etwas gefällt kann sein lachen alle Herzen erweichen.

Hier noch ein paar Strophen aus dem Leid Musterkind von Ute Rink, dass ich sehr passend für unser Sonnenschein finde.

Du bist kein Musterkind und musst auch keines sein, 
in manches Muster passt du einfach nicht hinein, 
du bist kein kleines Schaf, immer lieb und immer brav, 
du bist ein Mensch, der aus der Reihe tanzen darf. 

Als Baby warst du niedlich süß und klein, 
alle sagten: „Na da kommt ja unser Sonnenschein, 
doch Onkel Franz und Tante Alma schmusten ständig mit dir rum, 
bis du anfingst, laut zu schrei’n, denn das wurde dir zu dumm, 
da waren sie gekränkt und ganz empört, 
und fanden dein Benehmen unerhört. 

Im Stillen haben wir uns oft gedacht: 
Wie einfach wär ein Kind, das keine Schwierigkeiten macht, 
manchmal fehlen uns die Nerven, die Geduld und der Humor, 
manchmal fragen wir: was geht in deinem Kopf nur wieder vor? 
Doch auch wenn wir nicht einer Meinung sind – 
Du bist und bleibst ganz einfach unser Kind. 




Wir lieben dich GROßER Ohrenbär, wir sind soooo froh das du da bist!!!

Freitag, 17. Januar 2014

DU BIST BAUN!!!!

Ich weiß nicht wie ich den Tag Überleb hab. Ich bin stiiiiiiinnnkkkeeee sauer. In Ohrenbärisch heisst das: "DU BIST BAUN!" (Das sagt er immer wenn er auf jemand sauer ist: Du bist braun!)
Er testet gewaltigt seine Grenzen aus, in jeder Minute, in jeder Situation, an jedem Ort.

Ich hatte mich so auf diesen Tag gefreut. Pippilotta und er brauchten heute nicht in den KiGa weil ich die zwei Tageskinder da hatte (M. 3 Jahre und D. 1,5 Jahre) und ich gedacht hatte die vier würden Herrlich miteinander spielen. PUSTEKUCHEN! Der Ohrenbär hatte aber gewaltig andere Pläne. ER hielt es für wichtiger D. zu kneifen, so schubsen und sie einzuschüchtern. Er hörte weder auf Nein noch auf sonst irgendetwas. Was war ich froh als 13.30 Uhr war und die Tageskinder abgeholt wurden. Nicht weil sie anstrengend waren sondern weil ich mir erhoffte der Ohrenbär würde sich ein bisschen beruhigen.
So schnell ich konnte räumte ich die Bude auf, die aussah wie nach einem Bombenanschlag.
Das Telefon klingelte und eine Kiga Mama fragte ob sie L. vorbeibringen dürfe. Jaaaa, natürlich! Pippilotta wird sich freuen. Vor allem weil meine Freundin und Sohn am Nachmittag kommen sollten und dann wenigstens jedes Kind jemanden zum spielen hatte. Soweit mein Plan: Kinder spielen, Mamas trinken Kaffee.
Schnell huschte ich unter die Dusche und wollte wenigstens ein bisschen Ruhe haben bevor der zweite Ansturm kam. Das klappt sonst immer, Pippilotta und der Ohrenbär spielen wirklich immer wunderbar miteinander während ich dusche. IMMER! Außer heute!
Irgendwann sah ich die kleinen Patschehände unter der Abtrennung hindurch kommen. Kichern, wegziehen, Fußboden nass machen, Kloapier in die Wanne schmeißen.
Nichts wie raus aus der Dusche.
Schnell noch etwas in den Magen schieben denn für Essen hatte die Zeit bis jetzt nicht gereicht
Es klingelt. L. ist da und Sie und Pippilotta verziehen sich ins Kinderzimmer. Natürlich darf der Ohrenbär nicht mit. Mädelskram und so...
Ich versuche ihn abzulenken. Lese ihm Bücher vor. Nichts zu machen. Er ist bockig und zickig.
Endlich ist meine Freundin da. Anstatt enspannt Kaffee zu trinken versuchen wir zwei heulende, trotzige Mini Jungen, davon abzuhalten ins Kinderzimmer zu gehen und die Mädels beim Spielen zu stören.
Aber NICHTS ist für die beiden gerade so Interessant wie in das Kinderzimmer zu müssen.

Am Ende des Tages sinke ich MÜDE und ERSCHÖPFT in meinen Sessel...
Ja, so ist ein ganz normaler Tag mit (Klein-)kindern

Mittwoch, 8. Januar 2014

Der Ohrenbär wird groß

"Is doooooooosssssss" heisst das auf seiner Sprache. Er läuft schnell zu seinem Kindergartenrucksack und steckt seine Niegelnagelneue Feuerwehrbrotdose hinein. Er platzt fast vor Stolz.
Den Weg zum Kindergarten geht er ganz allein, an der Hand seiner großen Schwester und seiner Mama, auf dem Rücken sein Rucksack.
Als wir angekommen, zieht er sich Blitzschnell seine Regensachen aus (schneller als Pippilotta) schlüpft in seine Puschen und rast in den Gruppenraum. Pippilotta holt ihn ein und schon sind sie zusammen verschwunden.
Zurück bleibt eine alleingelassene, etwas wehmütige aber stolze Mama. Ich warte noch eine Weile und schaue zu. Pippillotta und der Ohrenbär laufen durch den Raum, Hand in Hand und sie erklärt ihm alles. Ich weiß er ist gut aufgehoben. Ich drehe mich um und gehe zögernd, immer wieder bleibe ich stehen und schaue zurück.
Draußen vor dem Fenster bleibe ich noch einmal stehen. Er hat mich gesehen und kommt zum Fenster gerannt. Strahlend winken beide mir.
Ich bin glücklich und Stolz das mein Ohrenbär das so gut mitmacht.
Zuhause angekommen gönne ich mir zu allererst eine heiße Dusche. Einfach mal duschen ohne das alle paar Minuten jemand rein kommt weil er Pipi, Händewaschen oder sonst was muss.
Dann mache ich mich an den Haushalt. Es macht echt Spass aufzuräumen wenn nicht 5 Minuten später shcon wieder alles da liegt wo es schon vorher lag.
Dann habe ich endlich Zeit zum Nähen. Ich flicke einige Sachen, die schon seit Monaten da liegen, bereite das Mittagessen vor und schon ist auch schon wieder 12.00 Uhr.
Ich bin sehr gespannt wie der Ohrenbär seinen ersten Tag gemeistert hat.
Als ich ankomme sehe ich einige Kinder toben. Mittendrin der Ohrenbär. Sie bewerfen ihn mit bunten Tüchern. Er hüpft glucksend vor Freude.
Als er mich bemerkt wird aus seinem lachen ein ernstes Gesicht. Er schmeisst sich schlagartig auf den Boden und trommelt mit den Händchen auf den Fußboden. Ja! Ihm hat es gefallen und NEIN! Er möchte noch nicht nach Hause.

Wir sind Stolz auf dich kleiner Ohrenbär. Bald bist du schon 3 Jahre alt und ein richtiges Kindergartenkind.

Freitag, 3. Januar 2014

Auf in ein neues Spannendes Jahr....

Die Zeit rast und heute gibt es mal ein nicht ganz so aktuelles Bildchen von uns. In dem neuen Jahr steht soooo viel neues bei uns an und wir stehen vor vielen riesen Fragezeichen. Ab nächster Woche ist der Ohrenbär so weit, dann fängt die Eingewöhnung im Kiga an. Dann irgendwann im Sommer steht ein Umzug an. Wir wissen nur noch nicht wohin... und wir hoffen so sehr auf einen guten Job für den Wunderkinderpapa. Und dann eine schöne Einschulung für Pippilotta. Zuletzt erhoffe ich mir noch einen durchstart in meiner Karriere.... schauen wir mal was so kommt....